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S.E. Botschafter Prinz von Schoenaich-Carolath trifft Großmeister Fra´ John T. Dunlap in Lourdes

S.E. Botschafter Prinz von Schoenaich-Carolath trifft Großmeister Fra´ John T. Dunlap in Lourdes
15/05/2025

Im Zuge der großen internationalen Wallfahrt des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens, die vom 1. bis 5. Mai 2025 stattfand, traf der Botschafter des Malteserordens bei der Republik Österreich, S.E. DI Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath, den Großmeister des Ordens, Fra´ John T. Dunlap. Traditionell begleitet der Großmeister die Ordenswallfahrt nach Lourdes, an der mehr als 3.000 MALTESER-Pilger aus aller Welt teilnehmen.

Botschafter Prinz von Schoenaich-Carolath war als Delegierter des MALTESER Hilfsdienstes Deutschland angereist. Vor seiner Akkreditierung als Botschafter war er mit zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen im MALTESER Hilfsdienst Deutschland und bei der Deutschen Assoziation des Ordens betraut. Die Pilgerreise nach Lourdes nutzt er jedes Jahr, um aktiv Betreuungsdienste für kranke und bewegungseingeschränkte Pilger zu leisten und unterstützt sie bei der mehrtägigen Reise. „Es macht keinen Unterschied, welche Funktion wir im Rahmen des Malteserordens bekleiden, wenn es darum geht, Kranken und Bedürftigen zu dienen. Wir alle tragen die gleiche Dienstuniform – wir alle haben das gleiche Versprechen abgelegt, nämlich das ‚Achtfache Elend‘ auf der Welt aktiv zu bekämpfen – Krankheit und Hunger, Heimatlosigkeit und Verlassenheit, Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit, sowie Schuld und Unglaube“, bekräftigt er.

Der Botschafter nutzte die Wallfahrt nach Lourdes auch, um sich mit dem Großmeister über den aktuellen Stand der Projekte auszutauschen, die aufgrund der internationalen Diplomatie des Malteserordens ermöglicht werden. So hat Botschafter Schoenaich-Carolath gemeinsam mit dem Erzbischof von Salzburg, S.E. Franz Lackner, eine Monitoringstelle für Human Trafficking in Österreich ins Leben gerufen. „Österreich als Schnittpunkt zwischen Ost und West ist nach wie vor ein Hotspot des internationalen Menschenhandels. Dabei handelt es sich um ein verabscheuungswürdiges Verbrechen an der Menschlichkeit, die sich zu einer großen Industrie entwickelt hat und von Sex-Sklavinnen und -Sklaven, über Erntearbeit bis hin zur Fabriksarbeit und die Bauindustrie erstreckt. Dabei werden Milliarden von Euro bewegt. Diesen Finanzströmen auf die Spur zu kommen ist ein Weg zur Bekämpfung des internationalen Menschenhandels“, so Botschafter Schoenaich-Carolath.